UWG Kirchlengern forderte Glasfaserkabel in jedes Firmengebäude im IKO Oberbehme als ersten Schritt

Das Industrie- und Gewerbegebiet Oberbehme ist nahezu komplett vermarktet. So mancher brüstet sich damit. Viele Firmeninhaber sind aber enttäuscht, über die nicht vorhandene Infrastruktur bezüglich der schnellen Datenleitungen. Die UWG forderte daher als „harten Standortfaktor“ den Glasfaserausbau bis in jedes Firmengebäude des neu errichteten Industrie- und Gewerbegebietes Oberbehme.
Zur Info: der Gemeinderat hat in seiner Sitzung am 15.12.2016 beschlossen, zur Durchführung des geförderten Breitbandausbaus im Kreis Herford im Rahmen der Förderrichtlinie des Bundes mit dem Kreis Herford und den kreisangehörigen Kommunen eine Kooperationsvereinbarung zu schließen. Nach nunmehr fast vier Jahren liegt nicht ein einziges Kabel dafür in der Erde. Die Gemeinde Kirchlengern unterhält eine Vielzahl von „weichen Standortfaktoren“. Dazu zählen die Musikschule, die Bücherei, das Kommunale Kino und nicht zuletzt das Schwimmbad, welches nach dem letzten Ratsbeschluss für ca. 12,8 Millionen Euro neu gebaut wird. Wenn man von positiven Standortfaktoren spricht, müssen an erster Stelle die notwendigen Versorgungsleitungen für die Gewerbetreibenden vorhanden sein. Denn von den Gewerbesteuereinnahmen lebt Kirchlengern.
Der Antrag fand im Gemeinderat keine Zustimmung, weil es ja die oben genannte Vereinbarung gibt. Dann warten wir eben noch ein paar Jahre der Digitalisierung.
Die UWG hat diesen Antrag nur als ersten Schritt gesehen. Nach und nach sollten andere Bereiche in Kirchlengern folgen. Wenn eine Schwimmbadunterhaltung in Kirchlengern Jahr für Jahr eine Million Euro kostet, Tendenz steigend, müssen wir auch in der Lage sein Geld für schnelles Internet zur Verfügung zu stellen.

Ein modernes Kirchlengern