UWG fordert Solaranlagen auf gemeindeeigenen Gebäuden

Nachdem auf Antrag der UWG ein Klimaschutzkonzept im Rat beschlossen wurde, möchten wir nun einige Vorschläge zur CO2-Vermeidung einbringen.

Seitens der Verwaltung wurde auf dem gerade neu gebauten und sanierten Feuerwehrhaus Kirchlengern-Nord eine Photovoltaikanlage abgelehnt, weil sie unwirtschaftlich ist.

Die UWG fordert, dass alle gemeindeeigenen Gebäude mit Solaranlagen ausgestattet werden.

In der Haushaltsrede im Dezember letzten Jahres hieß es:

Die UWG kritisiert die Haltung der Verwaltung zu diesem ganzen Themenkomplex der Nachhaltigkeit, der ökologischen Herangehensweise in der Gemeinde und zu ihrer Vorbildfunktion in diesem Zusammenhang.

Vor einigen Jahren war man übrigens schon weiter. Da wurde über CO2 Einsparung gesprochen, und nicht primär über Wirtschaftlichkeit.

Übrigens, auf der Internetseite der Gemeinde Kirchlengern stand das Solardachkataster des Kreises Herford zur Einsicht bereit. Dort ist das Dach des Feuerwehrhauses Kirchlengern-Nord in Sachen Photovoltaik als „Sehr gut geeignet“ eingestuft. Ziel der UWG wird sein, alle gemeindeeigenen Dächer in Zukunft mit Photovoltaik aus- bzw. nachzurüsten. Der Strom soll zur sofortigen eigenen Verwendung dienen, im Haus gespeichert oder ein Dienstfahrzeug mit E-Motor damit aufgeladen werde.

Die beiden von der UWG beantragten Photovoltaikanlagen auf dem Feuerwehrhaus Südlengern und dem Bauhof erzielen übrigens 98% des gewünschten Wirkungsgrades und sparen pro Jahr 25 Tonnen Co² ein.


UWG setzt sich erfolgreich für Elektro-Tankstellen in Kirchlengern ein

Ein Antrag der UWG aus dem Jahr 2017 lautete: Die Verwaltung der Gemeinde Kirchlengern prüft die Aufstellung von E-Tankstellen im Gemeindegebiet unter Einbeziehung möglicher Sponsoren und den bereitgestellten Fördergeldern der EU. In Kirchlengern sollte gehandelt und dem Markt Rechnung getragen werden. Dabei setzt die UWG eher auf die Wirtschaftsförderung und den Kontakten der Verwaltung, als auf den Einsatz von Steuergeldern der Gemeinde Kirchlengern.

Vorstellung der UWG in der Umsetzung:

a) ein Einkaufsmarkt stellt die Benutzung einer E-Tankstelle zur Verfügung, wenn Kunden dort einkaufen

b) ein Energieversorger stellt Mitarbeitern und Kunden einen Parkplatz für E-Fahrzeuge mit Ladestation zur Verfügung stellt

c) jemand verlässt die A30 um Strom zu tanken, und steuert dabei Kirchlengern an und benutzt eine private E-Tankstelle.

d) die Gemeinde Kirchlengern bewirbt sich um einen Super-Charger der Firma Tesla, die ihre nächsten Stromtankstellen in der Nähe von Vechta, Kamen, Kassel und der Raststätte „Lauenau“ besitzt

e) Firmen stellen ihren Mitarbeitern Ladestationen zur Verfügung, die vielleicht sogar als Bestandteil des Arbeitsvertrages für beide Seiten günstig sind.

f) ein Möbelhaus bietet seinen Kunden Strom für ihr Auto als Bonus an.

g) dass in Zukunft hat jeder größere Parkplatz in allen Ortsteilen von Kirchlengern eine Stromtankstelle, z.B. am Schwimmbad, am Bahnhof, an Ärztezentren usw.

Wir bleiben an dem Thema dran und fordern E-Tankstellen in ganz Kirchlengern!


LED-Technik

LED-Technik in Straßenlaternen wurde 2010 von der UWG beantragt. Mittlerweile werden pro Jahr 230.000 Kilowattstunden eingespart. Damit könnten rein rechnerisch 46 Haushalte mit 4 Personen ein Jahr lang mit Strom versorgt werden. Dazu wird der jährliche Ausstoß von Kohlendioxid um 88 Tonnen reduziert. Die LED-Technik ist zudem laut einer Studie der Universität Mainz insektenfreundlich. Das Licht lockt signifikant weniger Insekten an als herkömmliche Straßenlaternen, und durch die fehlende Hitzeentwicklung sterben die nachtaktiven Insekten auch nicht.


Papierloses Mandat

Seit mehr als zehn Jahren besteht das Ratsinformationssystem. Dort werden alle Protokolle, Einladungen und Beschlussvorlagen als Dateien eingestellt. Zusätzlich werden alle Dokumente zu jeder Sitzung zusammengefasst und als Download angeboten.

Seit 2011 verzichtet die UWG Fraktion auf die Zustellung der Ratsunterlagen (Beschlussvorlagen, Niederschriften usw.) in Papierform. Die Fraktion hat bewiesen, dass die Arbeit für jedes Fraktionsmitglied mit mobilem Endgerät möglich ist. Vor einigen Jahren hat die UWG in einem Antrag formuliert, dass wir uns einen papierlosen Mandatsträger wünschen. Damals gab es im Rat dafür keine Mehrheit. Jetzt haben wir einen Antrag zur Hauptsatzung gestellt. Der neue Rat soll nach der Wahl digital arbeiten.

Ein nachhaltiges Kirchlengern