Polizei soll 24 Stunden präsent sein

Polizisten vor Ort sind für die Menschen wichtige Vertrauenspersonen. Sie kennen ihren Ort und wissen worauf es ankommt und wo es Probleme geben könnte. Diese Kompetenz ist für die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl der Menschen im Land von unschätzbarem Wert. Deshalb ist es für uns von zentraler Bedeutung, dass die Polizei auch in der Fläche Ansprechpartner für die Menschen bleibt. Kirchlengern benötigt unserer Meinung nach eine ständige Polizeipräsenz, wie sie früher schon einmal vorhanden war. Leider scheiterte der UWG Vorstoß am Personalmangel des Kreises Herford. Da aber des Land NRW mehr Personal ausbildet und in den Kreisen zur Verfügung stellen will, ist das Thema für die UWG noch nicht vom Tisch.


Sirenenalarm wird zur Sicherheit in Kirchlengern stationär errichtet

Bis Anfang der Neunzigerjahre gab es ein flächendeckendes Sirenennetz des Bundes, das ursprünglich die Bevölkerung vor möglichen Luftangriffen warnen sollte. Viele Menschen kannten die dazugehörigen Warntöne, regelmäßige Probealarme gehörten vielerorts zum Alltag. Nach dem Ende des so genannten Kalten Krieges hat der Bund dieses Sirenennetz aufgegeben und den Kommunen zur Übernahme angeboten. Nur einige haben von diesem Angebot Gebrauch gemacht, so dass viele Sirenen abgebaut wurden.
Inzwischen installieren viele Kommunen, unter anderem unsere Nachbarn aus Bünde, wieder ein Sirenensystem, um die Bürgerinnen und Bürger im Gefahrengebiet mit einer Warnung zu erreichen. Das Land unterstützt diesen Aufbau. Der laute und schrille Ton einer Sirene ist ein effektives Mittel, das zumindest die Existenz einer Gefahr für die Menschen in der Umgebung deutlich hörbar anzeigt. Nur wer von der Gefahr weiß, kann sich dann über die Medien weitere Informationen zur Gefahrenlage beschaffen.


UWG sorgt für Einrichtung von Notinseln

Mit dem Projekt Notinsel hat die Stiftung Hänsel+Gretel die Initiative ergriffen und eine Möglichkeit geschaffen, Kindern in Notsituationen Fluchtpunkte aufzuzeigen, in denen sie Hilfe bekommen.
Notinseln können Einzelhandelsgeschäfte, Bäcker, Metzger, Friseure, kleinere Supermärkte, Apotheken, Banken uvm. werden, sofern sie geeignet sind und sich bereit erklären, Kindern zu helfen, wenn diese Hilfe benötigen.
Auf diese Weise können Kinder in Not in die gekennzeichneten Geschäfte flüchten und sicher sein, dass sie dort kompetente (auch alltägliche) Hilfe finden. Das Netzwerk an Notinseln kann nicht lückenlos sein, muss es auch nicht. Das Signet ist ein wichtiges Zeichen für Kinder, gegen Täter und für ein großes bürgerschaftliches Engagement der Partnergeschäfte. Kinder sind Gewalt und vielen Gefahren meist schutzlos ausgeliefert. Sie sind die schwächsten und damit schutzbedürftigsten Mitglieder unserer Gesellschaft. Dieses Projekt ist ein lokales Bündnis für Kinder.

Ein sicheres Kirchlengern