UWG fordert mehr Elektro-Tankstellen

Ein Antrag der UWG Kirchlengern lautet: Die Verwaltung der Gemeinde Kirchlengern prüft die Aufstellung von E-Tankstellen im Gemeindegebiet unter Einbeziehung möglicher Sponsoren und den bereitgestellten Fördergeldern der EU. Die erneuerbaren Energien werden in Zukunft auch die Automobile bestimmen. Immer mehr, auch Konkurrenzfähige PKW, werden produziert. In Kirchlengern sollte gehandelt und dem Markt Rechnung getragen werden. Dabei setzt die UWG eher auf die Wirtschaftsförderung und den Kontakten der Verwaltung, als auf den Einsatz von Steuergeldern der Gemeinde Kirchlengern.

Der Sprecher der UWG Kirchlengern, Michael Schmale sagt: „Die UWG könnte sich vorstellen:

– dass ein Einkaufsmarkt die Benutzung einer E-Tankstelle zur Verfügung stellt, wenn Kunden dort einkaufen

– dass ein Energieversorger Mitarbeitern und Kunden einen Parkplatz für E-Fahrzeuge mit Ladestation zur Verfügung stellt

– dass jemand die A30 verlässt um Strom zu tanken, und dabei Kirchlengern ansteuert und einen private E-Tankstelle mitbenutzt

-dass sich die Gemeinde Kirchlengern um einen Super-Charger der Firma Tesla bewirbt, die ihre nächsten Stromtankstellen in der Nähe von Vechta, Kamen, Kassel und der Raststätte „Lauenau“ besitzt

– dass Firmen ihren Mitarbeitern Ladestationen zur Verfügung stellen, die vielleicht sogar als Bestandteil des Arbeitsvertrages für beide Seiten günstig sind.

– dass ein Möbelhaus seinen Kunden Strom für ihr Auto als Bonus anbietet

– dass in Zukunft jeder größere Parkplatz in allen Ortsteilen von Kirchlengern eine Stromtankstelle hat, z.B. am Schwimmbad, am Bahnhof, an Ärztezentren usw.

Die EU hat Fördergelder zur Verfügung gestellt die Kommunen als auch private Investoren beantragen können. Schmale sagt weiterhin: „Die UWG setzt da auf die Wirtschaft, die zusammen mit den EU-Fördergeldern Kirchlengern zukunftsfähig macht und zugleich Kunden von umliegenden Städten und Gemeinden anzieht.“