Da wir inzwischen auf fehlende Wahlplakate unserer Wählergemeinschaft am Straßenrand angesprochen werden, möchten wir kurz eine Stellungnahme dazu abgeben.

Wenn für acht Wochen hunderte Quadratmeter Papier oder Hohlkammerträger aus Kunststoff bedruckt werden, um danach im Müll oder im Recycling zu landen, entspricht das schon lange nicht mehr den Vorstellungen, die die UWG in Kirchlengern vertritt.

Zudem kann man in diesem Zusammenhang die Frage stellen, ob das Erscheinungsbild unserer Gemeinde in den letzten Wochen an Attraktivität gewonnen hat. Wenn dann nach einem Starkregen Plakate im Straßenbereich auch noch den Verkehr gefährden oder in der Natur die letzte Ruhe finden, sollte Politik handeln.

Wir gestalten unseren Wahlkampf ohne Kleinplakate. Wir wollen mit Ideen, Arbeit und Leistung für Kirchlengern überzeugen. Daran lassen wir uns messen und nicht an der Anzahl der aufgehängten Plakate. Wir sind unabhängig, profitieren nicht von Wahlkostenerstattungen aus Steuermitteln und veranstalten keine Termine, um Geldzuwendungen zu erlangen.

Wir würden uns sehr freuen, wenn andere politische Gruppierungen unserem Beispiel zukünftig folgen würden und damit über die Art und Weise ihrer politischen Werbung nachdenken.

UWG Kirchlengern ohne Wahlplakate am Straßenrand